Der Starbucks-Name

von Vera Hohleiter (Kommentare: 0)

tl_files/images/Starbucks1.JPGAuf Reisen würde ich nicht unbedingt empfehlen, seinen Kaffee bei Starbucks zu konsumieren. Meist ist es interessanter, kleine unabhängige Cafés zu finden, die die Kaffeehauskultur des jeweiligen Landes repräsentieren. In Ländern, in denen traditionell wenig Kaffee getrunken wird und in denen es folglich auch keine spezifische Kaffeehauskultur gibt, ist es aber oft die beste Option, für seine tägliche Dosis Koffein zu Starbucks zu gehen. Dort kann man wenigstens sicher gehen, richtigen Kaffee zu bekommen und keine mit Kaffee angereicherte bräunliche Brühe - denn Starbucks-Kaffee entspricht weltweit den gleichen Standards.

tl_files/images/Starbucks2.JPGEin Besuch bei Starbucks im Ausland stellt einen aber manchmal vor ein ungewöhnliches Problem: Bei Starbucks fragen die Baristas nach dem Namen des Kunden, weil man - wenn der Kaffee fertig ist - mit Namen aufgerufen wird. Dass man nicht wie bei manchen Fast Food-Ketten eine unpersönliche Nummer bekommt, ist zwar eine nette Geste. Doch leider passiert es manchmal, dass man seinen Namen nennt, es aber für das einheimische Personal unmöglich ist, ihn auszusprechen - beispielsweise weil in der Landessprache bestimmte Laute nicht existieren, völlig anders ausgesprochen werden oder weil manche Vornamen einfach unbekannt sind.

Für dieses Problem gibt es eine recht einfach Lösung: Da es unwahrscheinlich ist, dass man sich mit dem Barista anfreunden wird und er (oder sie) auch nicht nach einem Ausweis fragen wird, ist es oft einfacher, einen anderen Namen zu nennen, der für das Starbucks-Personal leichter auszusprechen ist. Ich habe für diese Gelegenheiten einen "Starbucks-Namen". Falls sich jemand dafür interessiert: Er lautet Sofia (nach der spanischen Königin und nach meiner Lieblingsregisseurin Sofia Coppola!).

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